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US-Behörde für Flugsicherheit weiter lahmgelegt

Washington Neben Deutschland haben auch die USA Ärger mit der Flugsicherheit: Wegen Gezerres um Finanzen ist die US- Behörde für Flugaufsicht FAA weiterhin teilweise lahmgelegt.

Rund 4000 Beschäftigte müssen vermutlich über den gesamten Sommer in Zwangsurlaub bleiben. Schuld ist der amerikanische Kongress, der sich nicht auf eine weitere Finanzierung einigen konnte. Die Beschäftigten sind bereits seit über einer Woche beurlaubt. Verkehrsminister Ray LaHood betont jedoch, die Sicherheit im Flugverkehr sei nicht in Frage gestellt. Fluglotsen würden als unbedingt notwendiges Personal nicht in Zwangsurlaub geschickt. Betroffen seien allerdings auch etwa Inspektoren, die Start- und Landebahnen auf Schäden untersuchen. Wie die «New York Times» am Mittwoch berichtete, habe die FAA habe Dutzende Sicherheitsinspektoren gebeten, ohne Gehalt weiter zu arbeiten und ihre Reisekosten aus eigener Tasche vorzustrecken. Das Gesetz über ein langfristig gesicherte Zahlungen für die Behörde lief bereits 2007 aus - seitdem wird die Arbeit jeweils durch kurzfristige Budget-Verlängerungen finanziert. Das geschah seitdem bereits rund 20 Mal. Diesmal zerstritten sich Republikaner und Demokraten aber, es kam nicht einmal eine Kurzfrist-Einigung zustande. Jetzt geht das Parlament erst einmal bis September in Ferien.

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