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US-Automarkt wächst im Oktober trotz «Sandy»

Herndon Trotz des verheerenden Sturms «Sandy» hat der US-Automarkt im Oktober wieder kräftig zugelegt: Alle grossen Autohersteller meldeten am Donnerstag Zuwächse, zum Teil sogar zweistellige, obwohl wegen des Sturms viele Händler ihre Häuser an bis zu drei Verkaufstagen geschlossen liessen.

Toyota meldete 16 Prozent Zuwachs, Chrysler 10 Prozent, General Motors legte um 5 Prozent zu. Die Marke Volkswagen verzeichnete mit einem Plus von mehr als 22 Prozent den besten Oktober seit 1972. «Sandy» könnte nach Angaben von Ford sogar einen Schub für die Autohersteller auslösen: Eine «grosse Anzahl» von Autos sei im Sturm zu Bruch gegangen, und die Fahrer benötigten schnell Ersatz, um den Alltag zu meistern, erklärte Ford-Vertriebsmanager Ken Czubay. Ford verbuchte im Oktober nur ein leichtes Wachstum von 0,4 Prozent. Bei Volkswagen lieferte das neue Modell des US-Passat mit einem Wachstum von 66 Prozent den stärksten Beitrag, wie VW am US-Sitz in Herndon mitteilte. Auch die Modelle Tiguan und Golf legten kräftig zu. Bis Ende Oktober verkaufte VW bereits 357'000 Fahrzeuge in den USA, ein Plus von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Gesamtjahr wird mit einem Absatz von 14 bis 15 Millionen Autos in den USA gerechnet.

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