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Zweifel an Max Havelaars Fair Play

Die Vorwürfe wiegen schwer: Verwässerung der ursprünglichen Idee, Ineffizienz, zu geringe Geldflüsse Richtung Süden. Jetzt wird versucht, mit mehr Transparenz das Vertrauen der Konsumenten zu erhalten.

Max Havelaar und Fairtrade werden in der Schweiz in einem Atemzug genannt. Der Grund liegt auf der Hand: Die ­Umsätze des Labels mit dem schwarzen Männchen, das den Arm von Süden nach Norden reckt, haben im letzten Jahr die Marke von 400 Millionen Franken durchbrochen. Im Schnitt der ­letzten fünf Jahre ist der Absatz der ­Fairtrade-Produkte sogar schneller gewachsen als derjenige der Bioprodukte. Auch in den Jahren davor erreichten die Zuwächse mit wenigen Ausnahmen ­immer ein zweistelliges Niveau.

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