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Zurich baut 123 weitere Stellen in der Schweiz ab

Der Konzern verstärkt die Sparmassnahmen und kündigt weiteren Mitarbeitern. Einzig in die IT wird investiert.

Es muss weiter gespart werden: Das Gebäude der Zurich Versicherung in Zürich Oerlikon. (10. Februar 2016)
Es muss weiter gespart werden: Das Gebäude der Zurich Versicherung in Zürich Oerlikon. (10. Februar 2016)
Ennio Leanza, Keystone

Der Versicherungskonzern Zurich Insurance will die Sparschraube in seinen Schweizer Einheiten stärker anziehen und weitere Stellen streichen. «Wir bauen 123 Stellen ab. Leider wird es zu 71 Entlassungen oder Frühpensionierungen kommen», sagte der Zurich-Schweiz-Chef Joachim Masur in einem Interview mit der «Sonntagszeitung».

Das Unternehmen hatte bereits im April die Reduktion des Personalbestandes in der Schweiz um 77 Stellen angekündigt, wobei 25 Kündigungen ausgesprochen worden waren. Hintergrund dieser Sparübung war die Beseitigung von Doppelspurigkeiten im Lebens- sowie Sachversicherungsgeschäft.

100 Millionen Franken für IT

Diesmal gibt Masur andere Gründe für die Sparmassnahmen an. Das Unternehmen verzichte künftig auf Tätigkeiten, die keinen ersichtlichen Mehrwert für die Kundschaft generierten. So seien in den Bereichen Personal, Finanzen und Informatik gewisse Berichte und Präsentationen erstellt worden, welche die Firma gar nicht mehr brauche oder die kaum jemand gelesen habe.

Trotz dieser Massnahmen will der Konzern in seine Schweizer Geschäftseinheiten ungefähr 100 Millionen Franken in die IT investieren, weil die Digitalisierung die Arbeitsprofile stark verändere und die Informatiksysteme «arg in die Jahre gekommen» seien.

(SDA)

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