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Wird in Singapur Grübels Rücktritt beschlossen?

Der UBS-Grossaktionär GIC hat sich erstmals zum Händlerskandal geäussert. Die Finanzwelt wartet auf einen Entscheid aus Singapur, wo die Bankspitze in diesen Stunden tagt.

Die Parlamentarier sind wütend – und das ausgerechnet an dem Tag, an dem sie strengere Regeln im Bankengesetz beraten. «Und das, nachdem wir uns am Wochenende noch vom obersten Chef belehren lassen mussten»: FDP-Nationalrat Philipp Müller.
Die Parlamentarier sind wütend – und das ausgerechnet an dem Tag, an dem sie strengere Regeln im Bankengesetz beraten. «Und das, nachdem wir uns am Wochenende noch vom obersten Chef belehren lassen mussten»: FDP-Nationalrat Philipp Müller.
Keystone
Würde die Grossbanken am liebsten so organisieren, dass das amerikanische Geschäft im Notfall abgetrennt werden kann: Der grüne Nationalrat Daniel Vischer.
Würde die Grossbanken am liebsten so organisieren, dass das amerikanische Geschäft im Notfall abgetrennt werden kann: Der grüne Nationalrat Daniel Vischer.
Keystone
Stellt die Arbeit der Revisionsgesellschaften infrage: Margret Kiener-Nellen (SP), Präsidentin der nationalrätlichen Finanzkommission.
Stellt die Arbeit der Revisionsgesellschaften infrage: Margret Kiener-Nellen (SP), Präsidentin der nationalrätlichen Finanzkommission.
Keystone
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Der Singapurer Staatsfonds GIC, der 6,4 Prozent der UBS-Aktien hält, hat sich erstmals zum Handelsverlust in London geäussert. Man sei «enttäuscht und beunruhigt» wegen des Vorfalls, schrieben die Investoren in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur Bloomberg. Der Fonds erwarte «entschlossene Massnahmen», damit das Vertrauen in die Bank wiederhergestellt werde. GIC ist nach Chase Nominees (10,7 Prozent) und Depository Trust (7,3 Prozent) der drittgrösste Aktionär der UBS. Da Chase und DT als Trusts ein auf 5 Prozent beschränktes Stimmrecht haben, ist GIC der mächtigste Eigentümer.

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