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«Wir wollen keine Firmen schliessen»

Pierre-André de Chalendar, Chef des französischen Baustoffkonzerns Saint-Gobain, hat kein Verständnis für die Warnrufe der Sika-Spitze vor der Übernahme. Das Zuger Unternehmen werde weiterwachsen können wie jetzt.

«Aufseiten von Sika wird es erhebliche Synergien geben», sagt Saint-Gobain-Chef Pierre-André de Chalendar. Foto: Reto Oeschger
«Aufseiten von Sika wird es erhebliche Synergien geben», sagt Saint-Gobain-Chef Pierre-André de Chalendar. Foto: Reto Oeschger

Zwischen Saint-Gobain und Sika herrscht Eiszeit. Das Schweizer Unternehmen, das beeindruckende Leistungszahlen ausweist, wird von einem Konkurrenten übernommen, der weitaus schlechtere Zahlen vorweist. Die Sika-Leitung fürchtet um die Zukunft des Unternehmens.

Da möchte ich gleich zu Beginn zwei Dinge richtigstellen: Es trifft weder zu, dass wir schlechte Zahlen ausweisen, noch dass Saint-Gobain ein Konkurrent von Sika ist. Aber zu Iher Frage: Gerade weil Sika ein tolles Unternehmen ist, interessieren wir uns für sie. Die Unterstellung, wir würden der Firma Schaden zufügen, ist natürlich blanker Unsinn.

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