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«Wir wissen, wie die Substanzen ins Mineralwasser kamen»

Ein Labor hat in Mineralwasser verschiedener Marken hormonähnliche und neurotoxische Stoffe gefunden. Adelbodner-Chef Erich Arter hat in seinem Fall das Problem nun bereits gelöst.

In der Schweiz konsumiert jede Person im Schnitt über 100 Liter Mineralwasser pro Jahr: Getränkeregal in einer Coop-Filiale.
In der Schweiz konsumiert jede Person im Schnitt über 100 Liter Mineralwasser pro Jahr: Getränkeregal in einer Coop-Filiale.
Keystone
Mineralwasser ist für die Hersteller ein gutes Geschäft: Ein Nestlé-Vertreter mit eine Flasche Henniez.
Mineralwasser ist für die Hersteller ein gutes Geschäft: Ein Nestlé-Vertreter mit eine Flasche Henniez.
Keystone
Die Alternative zu Wasser aus dem Supermarkt ist jenes aus den Trinkwasserleitungen: Im Bild eine leere Wasserreservoirkammer der Kaverne Lyren in Zürich.
Die Alternative zu Wasser aus dem Supermarkt ist jenes aus den Trinkwasserleitungen: Im Bild eine leere Wasserreservoirkammer der Kaverne Lyren in Zürich.
Keystone
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Herr Arter, wie kann es sein, dass drei giftige Substanzen ins Adelbodner Mineralwasser gelangten – wenn auch in ungefährlicher Menge?

In den untersuchten Proben unseres Mineralwassers wurden Lösungsmittel gefunden, die für Farbstoffe verwendet werden. Die Plastikverschlüsse der Adelbodner-PET-Flaschen sind in weisser Farbe mit dem Schriftzug «Adelbodner – seit 1559» bedruckt. Wir vermuteten deshalb gleich, dass die Lösungsmittel aus dieser Farbe stammen und vom Verschluss ins Wasser gewandert waren. Ein italienisches Labor hat uns dies nun soeben bestätigt. Nun wissen wir bereits, wie die Substanzen ins Mineralwasser gelangten.

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