Zum Hauptinhalt springen

Wifag braucht keinen CEO mehr - Myriam Meyer tritt ab

Die Berner Wifag-Polytype Gruppe braucht nach der Redimensionierung ihrer Druckmaschinen-Fabrik keinen Konzern-CEO mehr.

Die bisherige Amtsinhaberin Myriam Meyer verlässt deshalb nach nur einem Jahr das Unternehmen, wie es in einem Communiqué vom Dienstag heisst. Meyer trat letzten Frühling mit dem Ziel an, die Gruppenunternehmungen in einem breit aufgestellten Drucktechnologie- Konzern zusammenzufassen. Doch dann musste sich Meyer im Auftrag des Verwaltungsrats um die Restrukturierung der Druckmaschinen-Fabrik kümmern.

Mit dem vor kurzem getroffenen Entscheid, den Bereich Zeitungsrotationsdruck künftig auf das Servicegeschäft zu beschränken, sei diese Aufgabe erfüllt, teilte der Verwaltungsrat mit. Die übrigen Gruppengesellschaften sollen unabhängig am Markt positioniert bleiben. Sie behalten ihre bisherigen CEOs.

Die Druckmaschinen-Fabrik ist seit geraumer Zeit angeschlagen. Von einst 650 Stellen sind noch 270 übriggeblieben. Viele davon sind nach Angaben der Arbeitnehmerorganisation Angestellte Schweiz ebenfalls gefährdet, nachdem sich Verhandlungen mit dem deutschen Druckmaschinen-Hersteller manroland zerschlagen haben.

SDA/vh

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch