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Wie Genf seine Rohstofffirmen bei guter Laune halten will

Die Steuerprivilegien für ausländische Firmen sind bedroht. Nun plant auch Genf, die Gewinnsteuern für alle Gesellschaften zu senken.

Rohstoffunternehmen drohen mit Abzug aus der Schweiz: Sitz der Vitol Group in Genf.
Rohstoffunternehmen drohen mit Abzug aus der Schweiz: Sitz der Vitol Group in Genf.
Keystone

Welche Vorteile bringen Rohstoffhandelsfirmen wie Vitol, Socar, Glencore oder Trafigura jenen Kantonen, die sie mit Steuergeschenken angelockt haben? Der Kanton Genf, der zusammen mit Zug am meisten solche Gesellschaften beherbergt, hat am Donnerstag neue Zahlen präsentiert. Demnach weisen die 945 steuerprivilegierten Firmen sowie weitere 136 Unternehmen, die mit ihnen verbunden sind, knapp 20'000 Vollzeitstellen aus oder rund 8 Prozent der kantonalen Beschäftigung. Sie tragen 4 Milliarden Franken zur Wertschöpfung bei. Die Steuereinnahmen belaufen sich auf über eine Milliarde Franken. Davon entfallen 576 Millionen Franken auf die Firmen, was einem Anteil von 35 Prozent an den kantonalen Unternehmenssteuern entspricht.

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