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Wie die Schweizer Uhren dem starken Franken trotzen

Der starke Schweizer Franken weckt bei den Exporteuren Absatzängste. Die Uhrenindustrie scheint das wenig zu kümmern, sie legt weiter zweistellig zu. Besonders stark präsentiert sich die Swatch-Gruppe.

Schweizer Luxusuhren stehen in aufstrebenden Ländern für Reichtum und Schönheit: Nicole Kidman wirbt im chinesischen Schanghai für die Marke Omega der Swatch Group.
Schweizer Luxusuhren stehen in aufstrebenden Ländern für Reichtum und Schönheit: Nicole Kidman wirbt im chinesischen Schanghai für die Marke Omega der Swatch Group.
Keystone

Erneut hat der Euro wegen der neuen Krise der Währungsunion gegenüber dem Franken an Wert verloren: Noch am 1. November lag der Preis für die Gemeinschaftswährung bei mehr als 1.38 Franken, heute Mittag notiert er nur noch knapp über 1.33 Franken. Auch der Dollar bleibt schwach, selbst wenn er heute die Parität von 1 Franken pro Dollar wieder leicht überschritten hat. Das weckt erneut Ängste, die Schweizer Exportwirtschaft könnte heftig darunter leiden. Bisher hat sich von diesem Leiden wenig gezeigt, wenn man die letzten Aussenhandelszahlen betrachtet. Schaut man sich diese allerdings genauer an, zeigt sich, dass es neben der Metallindustrie vor allem die Uhrenindustrie ist, der der anhaltende Exporterfolg der Schweizer Wirtschaft zu verdanken ist.

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