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Wenn der Pöstler nachmittags klingelt

Post und die Gewerkschaften streiten darüber, bis wann der Pöstler die Briefe verteilt haben muss. Laut Post will die Bevölkerung die Briefe täglich bis 12.30 Uhr haben. Die Gewerkschaften bestreiten dies.

Bis heute werden die Briefe stets bis spätestens 12.30 Uhr ausgetragen. Die Post will das so belassen. Die Gewerkschaften finden das eine Zwängerei.
Bis heute werden die Briefe stets bis spätestens 12.30 Uhr ausgetragen. Die Post will das so belassen. Die Gewerkschaften finden das eine Zwängerei.
zvg

Die Post und die Gewerkschaften liegen im Clinch. Die Frage, über die sie sich streiten, lautet: Will die Bevölkerung ihre Briefe wirklich bis am Mittag im Briefkasten haben? Oder würden sie es hinnehmen, wenn die Post erst am Nachmittag kommt?

Die Post hält am traditionellen Zustellschluss um 12.30 Uhr fest (siehe Infobox). Dies sei ein Kundenbedürfnis, sagt die Post und beruft sich auf betriebsinterne Auswertungen mehrerer Pilotversuche aus dem Jahr 2010. Damals hatte die Post den Zustellschluss für Briefe in der Ostschweiz bis 14.00 Uhr verlängert – und in der Westschweiz sogar bis 17.00 Uhr.

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