Zum Hauptinhalt springen

Welche ist die billigste Bank im Land?

Die ZKB hat die Gebühren verdoppelt. Wo das Zürcher Finanzinstitut nun im Vergleich mit anderen Banken steht.

Im nächsten Jahr werden bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) die Maestro-Karte 20 Franken und das Privatkonto 6 Franken teurer. Damit rutscht die ZKB im Gebührenvergleich mit anderen Banken vom vorderen Drittel ins Mittelfeld ab. Dies zeigt eine Auswertung des Finanzvergleichsdiensts Moneyland.ch.

Der Vergleich geht von einem Kunden mit einem durchschnittlichen Vermögen von 5000 Franken aus. Zu den weiteren Annahmen zählt etwa, dass der Kunden 25-mal Bargeld an einem Geldautomaten einer fremden Banken bezieht, seine Kontoauszüge monatlich per Post erhält und seine Zahlungen wenn möglich online tätigt.

Unter diesen Voraussetzungen ist die Appenzeller Kantonalbank mit Gebühren von 93.75 Franken am günstigsten (siehe Grafik). Zum Vergleich: Bei der ZKB fallen Kosten von 190.95 Franken an. Unter den national tätigen Geldhäusern sind Raiffeisen und Postfinance vorne dabei. Teuer sind dagegen etwa die Credit Suisse, Valiant oder UBS. Selbst unter den Kantonalbanken gehört die ZKB nach der Gebührenerhöhung zu den teureren. Lediglich bei acht Kantonalbanken kostet das Privatkonto mehr als bei der ZKB.

Auch für Vielnutzer mit einem durchschnittlichen Vermögen von 20'000 Franken bewegt sich die ZKB lediglich im Mittelfeld. Der Vielnutzer unterscheidet sich vom Durchschnittskunden, indem er deutlich mehr Zahlungen tätigt und öfter an den Bancomaten geht. Unter den national tätigen Instituten schneidet hier die Postfinance oder die Bank Coop gut ab. Die für Durchschnittsnutzer teuren Grossbanken bewegen sich im vorderen Drittel, auch vor der ZKB.

Stellt sich die Frage, ob nun andere Banken nachziehen werden. Weder die UBS, die Migros Bank noch Raiffeisen planen eine Erhöhung der Gebühren für Privatkonto und Maestro-Karte, wie eine Nachfrage von Redaktion Tamedia zeigt. Die Credit Suisse dagegen kann derzeit noch keine Angaben zu möglichen Gebührenerhöhungen für 2014 machen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch