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Warum Schiesser jetzt an die Börse geht

Seit Monaten fährt die Börse Achterbahn. Trotzdem bietet sich der deutsche Wäschehersteller dem Publikum an – das Traditionshaus hat keine andere Wahl.

Es sind sorgenvolle Zeiten für Investoren. Sie blicken nach Südeuropa und in die USA, fürchten Schuldenkrisen, Währungsschwankungen, Konsumflauten. Mitten in diesem Sturm führte Volker Grub diese Woche ein diskretes Gespräch mit der «Süddeutschen Zeitung»: Das von ihm geführte Unternehmen werde Anfang 2012 an die Börse gehen, sagte der Aufsichtsratschef (VR-Präsident) des Wäscheherstellers Schiesser der Journalistin.

Die Ankündigung überrascht: Ein Börsengang in einer Zeit, in der die Börsen Achterbahn fahren. Aktuell mit starker Abwärtstendenz – wer vor sechs Monaten in den deutschen Index DAX investiert hätte, dessen Vermögen wäre heute ein Fünftel weniger wert. Ein auf den ersten Blick denkbar schlechter Zeitpunkt, um sich in Frankfurt anzubieten. Wittern die deutschen Mittelständler Morgenluft?

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