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VW-Beschäftigte erhalten 4,8 Prozent mehr Lohn

Nach tiefroten Zahlen wegen des Abgasskandals sind bei VW die Saläre neu verhandelt worden. Es gibt eine Lohnerhöhung.

Mehr Lohn trotz Verlusten: Das VW-Logo auf der Fabrik in Wolfsburg. (Symbolbild)
Mehr Lohn trotz Verlusten: Das VW-Logo auf der Fabrik in Wolfsburg. (Symbolbild)
Michael Sohn, Keystone

Trotz des Abgasskandals und des grössten Verlusts in der Geschichte von Volkswagen bekommen die rund 120'000 Beschäftigten ab September 4,8 Prozent mehr Lohn.

Der Lohnabschluss orientiert sich damit am Abschluss für die Metall- und Elektroindustrie. Er gilt bei VW für 20 Monate. Zudem wurde der Vertrag zur Altersteilzeit verlängert – die mögliche Dauer der Altersteilzeit wurde aber von sieben auf sechs Jahre verkürzt.

Stufenweise Erhöhung

Die Verhandlungsführer einigten sich in der Nacht zum Freitag in dritter Runde – eine Woche nach der Piloteinigung in der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen. Die VW-Beschäftigten bekommen ab September 2,8 Prozent mehr und ab dem 1. August 2017 weitere 2,0 Prozent. Zudem erhalten sie 200 Euro im Jahr für ihre betriebliche Altersvorsorge. Der Vertrag läuft bis 31. Januar 2018.

Der VW-Haustarifvertrag gilt für rund 120'000 Beschäftigte in den Werken Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter, Emden und Kassel sowie bei der für Finanzdienstleistungen zuständigen Volkswagen Financial Services AG.

Über eine Milliarde Verlust

Volkswagen hatte wegen des Abgasskandals im vergangenen Jahr den grössten Verlust seiner Geschichte eingefahren. Aufgrund von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten und Rückrufaktionen summiert sich das Minus auf knapp 1,6 Milliarden Euro.

SDA/mch

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