Zum Hauptinhalt springen

US-Schrottpapiere werfen Milliardengewinn ab

Um einen Zusammenbruch des Immobilienmarktes während der Finanzkrise zu verhindern, kaufte Washington Schrottpapiere im Wert von 225 Milliarden Dollar auf. Die Investition hat sich gelohnt.

jak
Darf sich freuen: US-Finanzminister Timothy Geithner.
Darf sich freuen: US-Finanzminister Timothy Geithner.
Keystone

Mit dem Aufkauf sogenannter Schrottpapiere zur Bekämpfung der Immobilienkrise hat das US-Finanzministerium nach Angaben vom Montag 25 Milliarden Dollar Gewinn gemacht. Die Regierung investierte 2008 und 2009 insgesamt 225 Milliarden Dollar.

Ziel war es, einen Zusammenbruch des Immobilienmarktes zu verhindern und den Zugang zu Hypothekenkrediten zu wahren. Dieses Programm zum Aufkauf hypothekarisch abgesicherter Wertpapiere (mortgage-backed securities, MBS) sei nun erfolgreich abgewickelt worden, hiess es.

Nach Angaben des Finanzministeriums wurden durch Verkäufe, Grundkapital und Zinsen 250 Milliarden Dollar eingenommen worden, 25 Milliarden mehr als die ursprüngliche Investition. Das Programm habe den Immobilienmarkt in einer für die Volkswirtschaft kritischen Zeit unterstützt und einen deutlichen Gewinn für die Steuerzahler gebracht, erklärte die Unterstaatssekretärin für Finanzmärkte, Mary Miller.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch