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UPC-Cablecom-Kunden zahlen künftig 13 Prozent mehr

Der Preis für das Grundangebot von UPC Cablecom wird nächstes Jahr um rund 13 Prozent steigen. Das Unternehmen begründet dies mit jährlichen Investitionen von 200 Millionen Franken.

UPC Cablecom erhöht den Preis für ihr Grundangebot: Logo von UPC Cablecom.
UPC Cablecom erhöht den Preis für ihr Grundangebot: Logo von UPC Cablecom.

Die Kunden der UPC Cablecom müssen im kommenden Jahr deutlich mehr für ihren Kabelanschluss bezahlen. Im Grundangebot für TV, Internet und Festnetz-Telefonie steigen die Preise um gut 13 Prozent auf 33.95 Franken.

UPC Cablecom begründet die starke Preiserhöhung mit Investitionen von jährlich rund 200 Millionen Franken in das eigene Glasfaserkabelnetz und in neue Produkte wie höhere Internet-Geschwindigkeiten, wie Mediensprecher Marc Maurer am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Preisüberwacher über Preiserhöhung informiert

In der Preiserhöhung um 4 Franken pro Monat per 1. Januar 2016 seien 2.15 Franken für Service und Reparaturen enthalten. UPC Cablecom habe diese Ausgaben bisher separat in Rechnung gestellt. Der Wettbewerb im Schweizer Telekommunikationsmarkt spiele, betonte Maurer.

UPC Cablecom hat den Preisüberwacher über die Tariferhöhung informiert. Laut Beat Niederhauser, Geschäftsführer des Preisüberwachers, führt die Behörde derzeit eine vertiefte Marktanalyse durch.

Schon 2015 den Preis angehoben

Der Preisüberwacher klärt ab, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Intervention noch gegeben sind. Das Ergebnis soll bis Ende August vorliegen. Eine früher getroffene einvernehmliche Regelung mit UPC Cablecom läuft Ende dieses Jahres aus.

Im Sommer 2014 hatten sich der Preisüberwacher und UPC Cablecom über den monatlichen Abonnementspreis für 2015 für den Kabelanschluss und das im Preis enthaltene Grundangebot geeinigt. Die Preiserhöhung um 90 Rappen auf 29.95 Franken hatte der Preisüberwacher damals angesichts des verbesserten Angebots als akzeptabel bezeichnet.

(SDA)

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