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UBS-Problembereich erhält neuen Chef

Die Grossbank UBS hat den von Goldman Sachs kommenden Banker Carsten Kengeter per Anfang 2009 zum neuen Leiter des Problembereichs FICC berufen.

FICC steht für Fixed Income, Currencies und Commodities und dort ist der grösste Teil der Milliarden-Abschreiber angefallen, die die grösste Bank der Schweiz bisher schlucken musste. Der Grund: ihre Investmentbanker hatten zu aggressiv in Produkte investiert, die auf US-Hypotheken basierten.

Der aus Deutschland stammende Kengeter untersteht nach UBS-Angaben vom Donnerstagabend Investmentbank-Chef Jerker Johannson, der den FICC-Bereich interimistisch leitete.

Bei Goldman Sachs war Kengeter für den FICC-Bereich in Asien ausserhalb Japans verantwortlich und davor hatte er das gleiche Geschäft in Deutschland betreut.

Bei der UBS wurde FICC in der Zwischenzeit neu ausgerichtet und es wurde Personal abgebaut. Der Bereich konzentriert sich nun auf kunden-bezogene Produkte und Dienstleistungen anstatt wie früher auf Rechnung der Bank zu investieren.

SDA/grü

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