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UBS legt angeblich Konten von reichen Amerikanern offen

Der Bund gibt nach: Es wird erwartet, dass er der US-Steuerbehörde Daten von reichen Amerikanern weitergibt, die Konten bei der UBS haben. Das schreibt die «New York Times».

Nachdem die USA wochenlang massiv Druck auf die UBS ausübten, wollen die Schweizer Behörden der US-Steuerbehörde angeblich Daten von Hunderten von Amerikanern übergeben, die ein Konto bei der Grossbank haben. Laut «New York Times» hat die UBS im August begonnen, diese Daten an die Schweizer Behörden weiterzuleiten. Die US-Steuerbehörde IRS verdächtigt die UBS, rund 20 Milliarden Dollar von 20'000 reichen US-Kunden offshore angelegt und sie so um mehr als 300 Millionen Dollar Steuern gebracht zu haben.

Bei der UBS sagt man auf Anfrage von Redaktion Tamedia, die Grossbank arbeite nach wie vor mit den Schweizer und den US-Behörden zusammen, um die Sache zu klären. «Das Ganze geschieht unter Einhaltung von Schweizer Recht», sagt Sprecher Serge Steiner. Damit sei klar: Das Bankgeheimnis werde bewahrt.

Amerikaner suchen Steuersünder

Auslöser der ganzen Affäre ist das Geständnis des ehemaligen UBS-Kundenberaters Bradley Birkenfeld. Er hat zugegeben, Amerikanern geholfen zu haben, Geld vor der US-Steuerbehörde zu verstecken. Er will aber nicht der Einzige gewesen sein. Darum suchen die Amerikaner jetzt nach weiteren Steuersündern. Konkret geht es darum, dass UBS-Kundenberater ihren Klienten geholfen haben sollen, Geld in Briefkastenfirmen zu verstecken.

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