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UBS büsst für Verkauf von Lehman-Aktien

Die USA büssen die UBS wegen deren Verkauf von Lehman-Wertpapieren mit 2,5 Millionen Dollar. Die Vorwürfe der Aufsichtsbehörde an die Schweizer Grossbank wiegen schwer.

Die Grossbank UBS muss in den USA wegen des Verkaufs von Lehman-Wertpapieren eine Geldstrafe von 2,5 Millionen Dollar zahlen. Ausserdem erhalten die damaligen Kunden Entschädigungen von gesamthaft 8,25 Millionen Dollar, teilte die US-Aufsichtsbehörde Finra heute mit.

Beim Verkauf dieser strukturierten Produkte habe die UBS Fehler begangen, stellte die Finra fest. Mit dem Hinweis auf einen 100-prozentigen Kapitalschutz habe die Grossbank die Papiere selbst kurz vor dem Bankrott der Lehman Brothers im September 2008 noch an ihre Kunden verkauft.

Ungenügende Information

Die Anleger seien damals ungenügend über das Ausfallrisiko informiert worden. Einige UBS-Kundenberater hätten die komplexen Produkte, die sie verkauften, selbst nicht verstanden. Ausserdem sei Werbematerial zu diesem Produkt für die Kunden irreführend gewesen.

Wegen dieser und weiterer Versäumnisse hat die Finra die UBS nun bestraft. Diese beteuerte im Sommer 2010, ihrer Aufsichtspflicht gegenüber den Kunden stets nachgekommen zu sein.

SDA/mrs

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