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Trotz Verspätungen: Easyjet hebt in der Schweiz ab

Die Fluggesellschaft Easyjet ist im vergangenen Jahr in der Schweiz stark gewachsen. Verspätungen und Annullierungen sind weiterhin ein Hauptärgernis für die Kunden.

6,6 Millionen Passagiere hoben von den Flughäfen Genf, Basel und Zürich mit Easyjet-Maschinen ab. Dies sind 13,7 Prozent mehr als im Jahr davor. Easyjet expandiert weiter und verspricht, pünktlicher zu werden. Das britische Unternehmen bietet 83 Destinationen von der Schweiz aus an, 19 der Routen sind im vergangenen Jahr dazugekommen.

Die Schweizer Flotte umfasst 17 Airbus-Maschinen. Im Mai nimmt EasyJet in Genf eine weiteres Flugzeug in Betrieb. Neu angeflogen werden dann die griechische Insel Mykonos und der spanische Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Konzernleiterin Carolyn McCall bedauerte am Mittwoch in Genf vor den Medien die Probleme im vergangenen Sommer. Easyjet hatte ohne Vorwarnung Flüge gestrichen, was auch in den Medien thematisiert wurde.

Seit ihrem Amtsantritt in Juli habe sie sich dem Problem angenommen, sagte McCall. Easyjet habe nun beispielsweise mehr Ersatzflugzeuge. «Wir werden einen grossen Effort leisten, um das Leben unserer Kunden zu erleichtern und sie viel besser über allfällige Verspätungen und Annullierungen zu informieren.»

Fokus auf Geschäftskunden

Im laufenden Jahr will EasyJet in der Schweiz die Marke von 7 Millionen Passagieren erreichen und das Angebot erweitern, wie McCall sagte. Einen Schwerpunkt legt die Billigfluggesellschaft auf Geschäftsleute: Deren Anteil am Umsatz soll von 20 auf rund 24 Prozent steigen.

Um diese Kundschaft anzulocken, bietet EasyJet unter anderem vermehrt Hin- und Rückflüge am gleichen Tag an. Das britische Unternehmen hat zurzeit nur einen Anteil von 4 Prozent am europäischen Markt für Geschäftsreisen.

SDA/jak

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