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Transgourmet bläst Coop-Umsatz auf

Sonderfaktoren prägen die Zahlen der Detailhändlerin Coop. Weniger Verkäufen in den Filialen steht übernahmebedingtes Wachstum gegenüber. Der Umsatz klettert dadurch um fast 40 Prozent.

Eine Coop Filiale in Zürich. (16. November 2011)
Eine Coop Filiale in Zürich. (16. November 2011)
Keystone

Die Coop-Gruppe meldet für 2011 einen Gesamtumsatz von rund 28 Milliarden Franken. Das sind 38,9 Prozent mehr als im Vorjahr, was aber hauptsächlich auf die vollständige Übernahme der europäischen Grosshandelsgruppe Transgourmet zurückzuführen ist. An den Kassen seiner Supermärkte setzte der Grossverteiler 11 Milliarden Franken um, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Grund für den Umsatzrückgang seien Preissenkungen auf über 4500 Artikeln im vergangenen Jahr, teilte Coop am Mittwoch mit. Berücksichtige man das dadurch um 3,2 Prozent tiefere Preisniveau, sei der Umsatz um 0,6 Prozent gestiegen. Damit habe Coop in einem schrumpfenden Markt zugelegt.

Zum Retail-Segment des Grossverteilers gehörten Ende Dezember 2011 816 Megastores und Supermärkte verschiedener Grössen. Deren Verkaufsfläche wuchs 2011 insgesamt um 0,5 Prozent, wie es weiter hiess.

(SDA)

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