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Toyota weitet Rückruf wegen defekter Airbags aus

Toyota hat weitere 650'000 Autos in Japan wegen Airbag-Problemen in die Werkstätten beordert. Damit werde ein Rückruf von 2,1 Millionen Fahrzeugen aus dem vergangenen Jahr ausgeweitet, teilte der japanische Weltmarktführer am Mittwoch mit.

Sorgen immer wieder für Negativschlagzeilen: Toyota-Fahrzeuge in einer japanischen Produktionsstätte. (Archivbild)
Sorgen immer wieder für Negativschlagzeilen: Toyota-Fahrzeuge in einer japanischen Produktionsstätte. (Archivbild)
Kimimasa Mayama, Keystone

Betroffen seien 20 Modelle, darunter Corolla und Yaris. Der Generator des Zulieferers Takata, der den Airbag im Notfall mit Gas befüllt, könnte wegen Produktionsfehlern explodieren.

Ein Kunde in Japan habe sich beschwert, weil der Beifahrersitz seines Fahrzeugs teilweise in Brand geraten sei, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Bislang sei es aber nicht zu ernsthaften Verletzungen oder Unfällen gekommen.

Auch Honda und Nissan prüfen, ob sie weitere Fahrzeuge deswegen zurückrufen müssen. Die drei japanischen Autobauer und BMW hatten wegen der Probleme mit dem Gasgenerator 2013 insgesamt 3,6 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten beordert.

Toyota hat erst im April 6,39 Millionen Autos wegen einer Reihe von technischen Problemen in die Werkstätten zurückbeordert. Zwischen 2009 und 2011 hatte der Konzern rund 12 Millionen Autos weltweit zurückgerufen, nachdem Probleme mit klemmenden Gaspedalen bekannt wurden. Im Februar einigte sich Toyota mit der US-Justiz auf die Zahlung von 1,2 Milliarden Dollar, um einem Strafverfahren zu entgehen.

AFP/thu

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