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Thiam und die Spitzelaffäre – endlich sagt er was

Nach langem Schweigen stellt sich der CS-Chef. Er fühlt sich in der Schweiz offenbar missverstanden, gar als Opfer einer Kampagne. Wie das?

«Es fühlte sich an, als wäre das organisiert gewesen. Es fühlte sich an, als hätte das Ganze ein Ziel, eine Strategie»: CS-Chef Thiam. Foto: Arnd Wiegmann/Reuters
«Es fühlte sich an, als wäre das organisiert gewesen. Es fühlte sich an, als hätte das Ganze ein Ziel, eine Strategie»: CS-Chef Thiam. Foto: Arnd Wiegmann/Reuters

CS-Chef Tidjane Thiam will die Sache hinter sich bringen. Schnell. Nachdem er zuvor die guten Geschäftszahlen der Bank frei und zügig präsentiert hatte, änderte sich plötzlich sein Auftritt. Er zog ein Blatt hervor und las mit tonloser Stimme eine vorbereitete Stellungnahme zur Affäre Khan ab. «Ich habe weder direkt noch indirekt den Auftrag für die Überwachung ausgesprochen», trug er hastig vor. Die Überwachung sei kein angemessenes Mittel gewesen. Er wünsche Iqbal Khan, dem ehemaligen Chef der CS-Vermögensverwaltung, bei seinem neuen Job bei der UBS viel Glück.

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