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Tamedia mit solidem Ergebnis in einem schwierigen Marktumfeld

Die Mediengruppe Tamedia erzielte im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatz von 524,0 Millionen Franken (Vorjahr: 554,2 Millionen CHF). Dies entspricht einem Rückgang von 5,4 Prozent.

Die Zahlen «widerspiegeln die durchzogene Entwicklung des Schweizer Werbemarktes»: Tamedia veröffentlichte am Donnerstag die Halbjahreszahlen 2012.
Die Zahlen «widerspiegeln die durchzogene Entwicklung des Schweizer Werbemarktes»: Tamedia veröffentlichte am Donnerstag die Halbjahreszahlen 2012.
Keystone

Das Medienunternehmen Tamedia, zu dem auch Redaktion Tamedia gehört, hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres weniger verdient. Der Gewinn schrumpfte um 16 Prozent auf 73,7 Millionen Franken, wie Tamedia am Donnerstag bekannt gab.

Das Betriebsergebnis (Ebit) sank um 31,6 Prozent auf 60,3 Millionen Franken. Auch der Umsatz der Mediengruppe lag im ersten Halbjahr 2012 mit 524,0 Millionen Franken (–5,4 Prozent) tiefer als in der Vorjahresperiode.

Der Umsatzrückgang und in der Folge auch der Rückgang beim Ebit widerspiegle die durchzogene Entwicklung des Schweizer Werbemarkts, schreibt Tamedia. Insgesamt weist der Verband Schweizer Medien in ihrer Inseratestatistik für die Tageszeitungen einen Rückgang der Netto-Werbeumsätze von 10 Prozent aus.

Umsatz Print National nur leicht gesunken

Einen Einbruch erlitten dabei insbesondere die Stellenanzeigen mit einem Minus von 23 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011. Zwei Drittel des Umsatzrückgangs sei auf das Geschäftsfeld Print Regional zurückzuführen, schreibt das Unternehmen weiter.

Der Umsatz des Geschäftsfeldes Print National sank um lediglich 4,2 Prozent auf 214 Millionen Franken. Der Umsatzrückgang sei im Wesentlichen auf «Femina», «Finanz und Wirtschaft», «Le Matin» und die «SonntagsZeitung» zurückzuführen. Die Pendlerzeitungen von «20 Minuten» sowie die Zeitschriften «Annabelle», «Das Magazin» und «Schweizer Familie» konnten den Vorjahresumsatz weitestgehend halten.

Und auch die Umsatzentwicklung des Geschäftsfelds Digital sei unter den Erwartungen geblieben. Dieses erwirtschaftete zum Gesamtumsatz einen Anteil von 12,1 Prozent (Vorjahr 11,1 Prozent).

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