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Sunrise schnappt Swisscom 23-Millionen-Auftrag weg

Die Post telefoniert künftig mit Sunrise und nicht mehr mit Swisscom. Dies, obwohl die Post ganz und Swisscom mehrheitlich dem gleichen Eigner, nämlich dem Bund, gehören.

Bei der Post geht es Richtung Sunrise: Demonstration einer Postdienstleistung auf dem Handy.
Bei der Post geht es Richtung Sunrise: Demonstration einer Postdienstleistung auf dem Handy.
Keystone

Konkurrentin Sunrise wird die Post künftig mit allen Telefondienstleistungen ausstatten, wie ein Post-Sprecher am Mittwoch eine Meldung der Onlineausgabe der «Handelszeitung» bestätigte.

Die Post, die - wie auch die Swisscom - dem Bund gehört, bezahlt Sunrise für fünf Jahre Telefondienst rund 23 Millionen Franken. Als Grund für den Anbieterwechsel heisst es bei der Post, das Angebot von Sunrise sei günstiger gewesen als jenes von Swisscom. Nach einer Pilotphase soll im Verlauf des nächsten Jahres umgestellt werden, sagte Sprecher Bernhard Bürki.

Der Deal betrifft auch die Tochtergesellschaften Postfinance und Postauto. Betroffen davon seien auch die WLAN-Verbindungen, welche es den Postauto-Kunden ermöglichen auf dem Internet zu surfen, sagte Bürki.

Gegen den Entscheid kann noch Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht werden.

SDA/cpm

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