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Sturm auf den GM-Entschädigungsfonds

Innert einer Woche gingen bei General Motors 63 Anträge Hinterbliebener von Unfalltoten ein. Derweil wurden weitere 312'000 Fahrzeuge zurückgerufen.

GM hat nun auch Probleme mit neueren Modellen: Ein SUV Saturn Vue. (Archivbild)
GM hat nun auch Probleme mit neueren Modellen: Ein SUV Saturn Vue. (Archivbild)
Keystone

Im Zusammenhang mit tödlichen Unfällen wegen defekter Zündschlösser sind beim Entschädigungsfonds von US-Autobauer General Motors innerhalb einer Woche 63 Anträge von Hinterbliebenen eingegangen. Eine Sprecherin des Fonds erklärte, zudem habe man bis Freitagnachmittag 62 Anträge erhalten, in denen Entschädigungen für Verletzungen beantragt worden seien. Nun müsse die Rechtmässigkeit der Anträge geprüft werden. Der Fonds nimmt seit dem 1. August Anträge entgegen.

GM hat bislang 16,5 Millionen Fahrzeuge wegen fehlerhafter Zündschlösser zurückgerufen. Bei mindestens 2,6 Millionen Kleinwagen konnte sich die Zündung während der Fahrt ausschalten und das Auto manövrierunfähig machen. Das Unternehmen hat eingeräumt, mehr als ein Jahrzehnt von den Problemen gewusst zu haben. Aber erst in diesem Jahr wurde mit den Rückrufen begonnen.

Am Freitag rief GM weitere 312'000 Autos aus sechs Baureihen zurück. Damit erhöhte sich die Zahl der Rückrufe in diesem Jahr auf 29 Millionen Fahrzeuge. Am stärksten betroffen war am Freitag der SUV Saturn Vue mit 215'243 Fahrzeugen. Auch hier gibt es Probleme mit den Zündschlössern.

AP/chk

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