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Sonova-Kunde erhält über sieben Millionen Dollar Schadenersatz

Ein US-Gericht hat einer Person, der ein fehlerhaftes Sonova-Hörgerät implantiert wurde, einen Schadenersatz von 7,25 Millionen Dollar zugesprochen. Sonova bereitet sich auf weitere Klagen und Ansprüche vor.

Die Klage könnte das Ergebnis des letzten Geschäftsjahrs beeinflussen: Hörgeräte des Schweizer Herstellers Phonak, der zu Sonova gehört. (Archivbild)
Die Klage könnte das Ergebnis des letzten Geschäftsjahrs beeinflussen: Hörgeräte des Schweizer Herstellers Phonak, der zu Sonova gehört. (Archivbild)
Keystone

Ein Gericht in den USA hat einer Person, der ein fehlerhaftes Hörgerät der Sonova-Tochter Advanced Bionics implantiert wurde, 7,25 Millionen Dollar Schadenersatz zugestanden. Dies teilte Sonova heute mit.

Das fehlerhafte Hörimplantat war Teil einer Serie, die 2006 freiwillig vom Markt zurückgerufen wurde. Sonova erwägt, Berufung gegen das Urteil einzulegen und prüft dieses nach eigenen Angaben nun sorgfältig.

Gemäss Communiqué wird auch geprüft, ob allenfalls Rückstellungen gebildet werden müssen, um ähnlichen Ansprüchen anderer betroffenen Kunden nachkommen zu können. Dies könnte das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres beeinträchtigen, das Sonova Ende März abschloss.

SDA/rbi

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