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Schweizerische Nationalbank mit Quartalsgewinn

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im dritten Quartal 2008 einen Gewinn von 2,5 Milliarden Franken erzielt. Über die ersten neun Monate des Jahres bleibt die SNB mit 895 Millionen Franken aber in der Verlustzone.

Zum positiven Quartalsergebnis hätten die deutliche Erholung des Dollars sowie der Anstieg des Goldpreises beigetragen, teilte die SNB am Freitag mit. Die Entwicklung an den Aktienmärkten habe sich «erwartungsgemäss negativ ausgewirkt». Insgesamt konnten die Bewertungsverluste aus dem ersten Quartal aber zu einem grossen Teil kompensiert werden.

Bei den Fremdwährungsanlagen ergab sich für die ersten drei Quartale ein kumulierter Verlust von 2,4 Milliarden Franken. Wesentlich dazu beigetragen haben die Wechselkursverluste, welche 1,9 Mrd. Fr. erreichten: Mit Ausnahme des japanischen Yens notierten alle Anlagewährungen tiefer als zu Jahresbeginn.

Auf den Aktienanlagen mussten zudem Verluste von 1,6 Milliarden Franken hingenommen werden. Die Erträge aus verzinslichen Papieren verbesserten das Resultat um 1,2 Milliarden Franken.

Der Preisanstieg beim Gold von 4 Prozent seit Jahresbeginn führte zu einem Bewertungsgewinn auf dem Goldbestand von 1,3 Milliarden Franken. Die Frankenanlagen erbrachten hauptsächlich dank dem Repo-Geschäft einen Gewinnbeitrag von 407 Millionen Franken.

Die Versorgung des Geldmarkts mit zusätzlicher Liquidität führte seit Jahresanfang zu einer Vergösserung der Bilanz in Höhe von 37 Milliarden Franken.

SDA/mbr

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