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Schweizer Börse verbietet Leerverkäufe

Börsenwetten auf fallende Kurse sind mitverantwortlich für das Ausmass der Finanzkrise. Nun verschärft die Schweizer Börse die Bestimmungen für sieben wichtige Aktien.

Das Eröffnen neuer Leer-Positionen bei grossen Schweizer Banken und Versicherern wird praktisch verboten. Das Eingehen oder die Erhöhung sowohl ungedeckter als auch gedeckter Leer-Positionen in sieben Finanztiteln, die an der SWX Europe, der Londoner Tochter der Schweizer Börse, gehandelt werden, ist ab morgen Donnersatg untersagt.

Verboten ist auch das Ausleihen von Aktien, die dazu dienen können, Netto-Shortpositionen zu decken oder zu schaffen. Die Regelung gilt bis 19. Dezember, teilte die Börse mit. Betroffen sind die Aktien der Banken UBS, Credit Suisse und Julius Bär sowie der Versicherer Swiss Life, Swiss Re, Zurich und Bâloise.

Die SWX Europe forderte ihre Mitglieder überdies auf, ihre Leer- Positionen in diesen Finanztiteln bis Freitagmittag zu melden. Die Vorschrift betrifft Positionen im Volumen von über 0,25 Prozent der ausstehenden Aktien. Die Börse leitet diese Angaben dann an die Aufsichtsbehörden weiter.

SDA/grü

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