Zum Hauptinhalt springen

Schöpfer soll Luxushotels weiterentwickeln

Ex-Mövenpick-Chef Bruno H. Schöpfer soll im Auftrag der Barwa-Gruppe aus Katar unter anderem den «Schweizerhof» umbauen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die drei Schweizer Luxushotels «Schweizerhof» in Bern, «Bürgenstock» hoch über dem Vierwaldstättersee und «Royal Savoy» in Lausanne tatsächlich renoviert werden, steigt: Die Mehrheitsaktionärin der drei Hotels – die Barwa Real Estate Group aus Kater – hat die Barwa Swiss Management AG gegründet. Sie beauftragt zudem den ehemaligen Mövenpick-Chef Bruno H.Schöpfer mit der Weiterentwicklung der drei Luxushotels, wie die «Hotelrevue» berichtet. Wie bereits gemeldet hat Barwa ihre Zusammenarbeit mit der ehemaligen Besitzerin Rosebud ganz abgebrochen.

Lange im Geschäft

Bruno Schöpfer (53) aus Schüpfheim LU hat die Luzerner Hotelfachschule absolviert und in bekannten, internationalen Hotels gearbeitet. So war er für das «Mandarin Oriental» in Manila, das «Oriental Bangkok» und das «SAS Palais» in Wien tätig. Vor 11 Jahren kam er zu Mövenpick, zuerst als Verantwortlicher für den Fernen Osten und ein Jahr später als Konzernchef. Seine Ära bei Mövenpick war keine wertschöpfende Phase, und die Bilanz der NZZ fiel nüchtern aus, als Bruno Schöpfer als operativer Chef im 2003 den Mövenpick-Konzern verliess. Kein Wunder, dass Bruno Schöpfer ungern von diesen Zeiten spricht. Seit 2003 ist er als Consultant international tätig und Besitzer einer Immobilienfirma.

Genaueres folgt im Oktober

Es sei das vordringliche Ziel der Barwa-Gruppe, den Umbau des «Schweizerhofs» in Bern und der beiden anderen Luxushotels voranzutreiben, sagte Schöpfer der «Hotelrevue».

Genaueres, auch zum Zeitplan, werde er im Oktober bekannt geben. Schliesslich wurde die Management AG erst vor ein paar Tagen gegründet, und weitere Spezialisten werden erst noch gesucht. «Ich will lieber durch Leistungen auffallen und nicht durch Ankündigungen», sagte Schöpfer einst in einem Interview im Zusammenhang mit Mövenpick. Dem Hotelstandort Bern und dem «Schweizerhof» wäre es zu gönnen, dass Schöpfer diesem Anspruch gerecht wird.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch