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Saab nimmt Produktion wieder auf

Beim Autobauer Saab sind die Produktionsbänder wieder angelaufen. Wegen Geldmangels musste Saab die Herstellung während sieben Wochen stoppen. Für den Wiederbeginn waren mehrere Millionen nötig.

Die Produktionsbänder sind wieder angelaufen: Der Spyker-Chef Victor Muller (links) und Pang Qinghua, Chef des Autogrosshändlers Pang Da (rechts), besuchen die Produktionshalle von Saab im schwedischen Trollhattan.
Die Produktionsbänder sind wieder angelaufen: Der Spyker-Chef Victor Muller (links) und Pang Qinghua, Chef des Autogrosshändlers Pang Da (rechts), besuchen die Produktionshalle von Saab im schwedischen Trollhattan.
Reuters

Nach siebenwöchiger Pause wegen Geldmangels hat der Autohersteller Saab die Produktion wieder aufgenommen. Das seit längerem akut angeschlagene Unternehmen im westschwedischen Trollhättan wollte am ersten Tag 100 Wagen fertigen.

Das für den Wiederbeginn nötige Kapital von 30 Millionen Euro stellte der chinesische Autogrosshändler Pang Da, wie Saab mitteilte. Der amtierende Saab-Konzernchef und Mehrheitseigner Victor Muller vom niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Cars sagte: «Heute ist ein grosser Tag für unser Unternehmen.»

Russe als möglicher Investor

Der derzeitige Auftragsbestand liege bei 8100 Autos. Davon seien 1300 von Pang Da für den chinesischen Markt bestellt und mit den vorgeschossenen 30 Millionen Euro auch schon bezahlt.

Mittelfristig will das chinesische Unternehmen für 65 Millionen Euro 24 Prozent der Spyker-Aktien übernehmen und damit Teileigner bei Saab werden. Dort sind noch knapp 3500 Angestellte beschäftigt. Als weiter möglich gilt auch der Einstieg des russischen Investors Wladimir Antonow. Die Produktion stand bei Saab seit Anfang April still, weil Zulieferer nicht mehr bezahlt werden konnten.

(SDA)

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