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Richemont plant grosses Uhrmacherzentrum

Der Luxusgüterkonzern Richemont will rund 100 Millionen Franken in einen Campus für Uhrmacher in Meyrin bei Genf investieren.

Hier will Richemont mittelfristig 400 weitere Arbeitsplätze schaffen: Illustration des geplanten Zentrums in Meyrin. (Grafik: Richemont SA)
Hier will Richemont mittelfristig 400 weitere Arbeitsplätze schaffen: Illustration des geplanten Zentrums in Meyrin. (Grafik: Richemont SA)
Keystone

Nach der Eröffnung im Jahr 2014 sollen bis 2020 über 900 Personen im Richememont-Zentrum für Uhrmacher beschäftigt sein. Der «Campus Genevois de Haute Horlogerie» entstehe in Zusammenarbeit mit den Kantonsbehörden, teilte Richemont heute mit. Hintergrund seien Sorgen um die Ausbildung von Uhrmachern angesichts des starken Nachfragewachstums.

Neben einem Ausbildungszentrum sollen auf dem 30'000 Quadratmeter umfassenden Gelände in verschiedenen Gebäuden eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, der Sitz der Uhrenmanufaktur Roger Dubuis, die Entwicklungsabteilung von Van Cleef & Arpels sowie Produktionswerke von Vacheron Constantin und der «Manufacture Stern, Genève 1898» angesiedelt werden.

Starkes Wachstum

Zusätzlich zu 500 bestehenden Stellen sollen mittelfristig 400 weitere Mitarbeitende angestellt werden, wie der stellvertretende Generaldirektor von Richemont, Richard Lepeu, erklärte.

Der Luxusgüterkonzern Richemont ist in blendender Verfassung, insbesondere dank eines starken Nachfrageanstiegs aus Asien. Im ersten Semester 2011/12 war der Gewinn um 10 Prozent auf 709 Millionen Euro gestiegen. Der Umsatz kletterte um 29 Prozent auf 4,214 Milliarden Euro.

SDA/rub

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