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Rechtsstreit belastet Gewinn von Sonova

Der Hörgerätehersteller Sonova hat 2012 112 Millionen verdient – knapp 55 Prozent weniger als im Vorjahr. Schuld sind Schadenersatzansprüche aus den USA. Eine Erfolgsmeldung liefert der Konzern beim Umsatz.

Das Unternehmen lieferte mit 1,795 Milliarden Franken einen Rekordumsatz ab: Hörgeräte von Sonova.
Das Unternehmen lieferte mit 1,795 Milliarden Franken einen Rekordumsatz ab: Hörgeräte von Sonova.
Keystone

Der Hörgerätehersteller Sonova hat im vergangenen Jahr wertmässig zwar so viel verkauft wie noch nie, doch Rückstellungen wegen eines Rechtsstreits in den USA drücken massiv auf den Gewinn.

So bleiben dem Konzern 112 Millionen Franken Gewinn. Das sind 54,5 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebit) liegt 45,5 Prozent tiefer bei 156,67 Millionen Franken.

Die Gruppe hat mit 1,795 Milliarden Franken aber einen Rekordumsatz erzielt. Das entspricht einem Plus von 10,8 Prozent. Analysten hatten mit einem Umsatz von 1,82 Milliarden Franken und einem Gewinn von 144 Millionen Franken gerechnet.

Schadenersatzansprüche

Ohne die einmaligen Rückstellungen wären die Gewinnzahlen um mehr als ein Viertel höher ausgefallen, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht.

Beim Rechtsstreit, der inzwischen bei der zweiten Instanz liegt, geht es um Schadenersatzansprüche, die Sonova wegen einer Fehlfunktion eines Hörgerätes bezahlen sollte, und entsprechende Produkterückrufe. Weiter machte Sonova Rückstellungen für Umstrukturierungen bei einem Vertriebszentrum in Frankreich.

SDA/wid

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