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«Raymond Bär ist ein gewiefter Verhandler»

Raymond J. Bär tritt als Verwaltungsratspräsident der Privatbank Julius Bär zurück. Inwiefern steht das im Zusammenhang mit dem US-Steuerstreit?

Bernhard Fischer
Verwaltungsratspräsident Raymond J. Bär tritt zurück: Der VR-Chef bei einer Medienkonferenz in Zürich am 19. März 2012.
Verwaltungsratspräsident Raymond J. Bär tritt zurück: Der VR-Chef bei einer Medienkonferenz in Zürich am 19. März 2012.
Keystone

Die Meldung kam für die Branche überraschend: Raymond J. Bär, Urenkel von Namensgeber Julius Bär und Verwaltungsratspräsident der Julius Bär-Gruppe, wird sich am 11. April 2012 nicht zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat stellen. Parallel dazu teilt die Privatbank mit, dass sich künftig ein sogenanntes Special Committee unter seinem Vorsitz um die «konstruktive Lösungsfindung für vergangene Kapitel» kümmern werde. Als Leiter wurde Raymond Bär eingesetzt. Er soll dieses hausinterne Spezialkommittee bei Fragen rund um den US-Steuerstreit unterstützen. «Das Komitee ist eine Art Arbeitsgruppe, die mit anderen Ausschüssen des Verwaltungsrats nicht vergleichbar ist», sagt Bär-Sprecher Jan Vonder Muehll. Die Arbeitsgruppe habe keinen amtlichen Charakter und handle ausschliesslich im Interesse der Bank.

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