Zum Hauptinhalt springen

Rauhe Kerle am Steuerknüppel

Deutschlands zweitgrösste Fluglinie wird nun vom ruppigen und unbeliebten Ex-Bahnchef Mehdorn geleitet – nur einer von vielen Polarisierern, die es unter Airline-Chefs gab und gibt. Warum eigentlich?

Selfmade-Airline-Chef: Joachim Hunold, hier bei der Bilanzpressekonferenz im März 2009, arbeitete 1978 zum ersten Mal in der Luftfahrtbranche – als Vorarbeiter bei der Be- und Entladung am Flughafen Düsseldorf.
Selfmade-Airline-Chef: Joachim Hunold, hier bei der Bilanzpressekonferenz im März 2009, arbeitete 1978 zum ersten Mal in der Luftfahrtbranche – als Vorarbeiter bei der Be- und Entladung am Flughafen Düsseldorf.
Keystone
Der neue, harte Mann: Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn soll Air Berlin sanieren. Der Manager, der in der Öffentlichkeit unpopulär ist, hat bereits einschneidende Massnahmen angedeutet.
Der neue, harte Mann: Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn soll Air Berlin sanieren. Der Manager, der in der Öffentlichkeit unpopulär ist, hat bereits einschneidende Massnahmen angedeutet.
Keystone
...machte sich mit seinem harten Kurs gegenüber Gewerkschaften einen Namen als Sanierer – mit der Folge, dass Demonstranten ihn im März 2010 auch persönlich beschimpften.
...machte sich mit seinem harten Kurs gegenüber Gewerkschaften einen Namen als Sanierer – mit der Folge, dass Demonstranten ihn im März 2010 auch persönlich beschimpften.
Keystone
1 / 10

«Rambo 1 geht, Rambo 2 kommt», war in der deutschen Presse zu lesen, nachdem bekannt geworden war, dass der Ex-Boss der Deutschen Bahn Joachim Hunold, Gründer und Chef von Air Berlin, an der Spitze des Unternehmens ablöst. Hartmut Mehdorn hat viele Jahre seiner Karriere in der Luftfahrtindustrie verbracht und gilt heute, trotz mehrerer Fehlschläge, als erfolgreicher Sanierer der Bahn, die er einmal als «Mischung aus Behörde und sozialistischem Kombinat» bezeichnet hatte – ein ruppiger Charakter, der nur ungern ein Blatt vor den Mund nimmt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.