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Porsche erhält neue Geldspritze von Qatar

Das Emirat will einen dreistelligen Millionenbetrag in das kriselnde Unternehmen einschiessen. Das arabische Land will damit den Zusammenschluss von Porsche mit Volkswagen vorantreiben.

Geld aus dem Nahen Osten soll Porsche helfen: Autobauer in einem Werk in Hannover.
Geld aus dem Nahen Osten soll Porsche helfen: Autobauer in einem Werk in Hannover.
Keystone

Das Emirat Qatar will einem Bericht zufolge erneut Geld in den Stuttgarter Autobauer Porsche pumpen. Der Wüstenstaat wolle eine geplante milliardenschwere Kapitalerhöhung des Sportwagenherstellers mitzeichnen, berichtet die «Financial Times Deutschland». Qatar werde dabei einen mittleren bis dreistelligen Millionenbetrag investieren, um auch weiterhin zehn Prozent der Porsche-Anteile zu halten.

Im November hatten die Aktionäre des verschuldeten Autobauers der Kapitalerhöhung in Höhe von über fünf Milliarden Euro zugestimmt. Das dadurch in die Porschekassen gespülte Geld soll die Schuldenlast der Stuttgarter von aktuell sechs Milliarden Euro schmälern, damit diese den geplanten Zusammenschluss von Porsche mit Volkswagen nicht behindert. Die Schulden waren aufgelaufen, als Porsche 2007 vergebens versucht hatte, die Wolfsburger zu übernehmen. Am Ende kaufte sich Volkswagen bei Porsche ein.

Qatar hält 17 Prozent der Stimmrechte

Neben seiner zehnprozentigen Beteiligung bei Porsche hält Qatar auch 17 Prozent der Stimmrechte am Volkswagenkonzern. Nach einem erfolgreichen Zusammenschluss der beiden Autobauer wird das Emirat rund 20 Prozent am Gesamtkonzern halten. Es besteht aber eine Vereinbarung, dass sein Anteil unterhalb der ähnlich grossen Beteiligung des Landes Niedersachsen bleiben solle.

AFP/miw

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