Zum Hauptinhalt springen

Polizei macht Razzia bei abgetauchtem Stammzellen-Broker

Er machte mit besorgten Eltern ein Milliardengeschäft – und verschwand. Das Verfahren ist eröffnet.

Martin Stoll
Cryo-Save gewinnt und lagert aus der Nabelschnur gewonnene Stammzellen. Foto: Alamy Stock Photo
Cryo-Save gewinnt und lagert aus der Nabelschnur gewonnene Stammzellen. Foto: Alamy Stock Photo

Das Milliardengeschäft lief bis Sommer dieses Jahres. Von Pfäffikon SZ und vom Genfer Vorort Plan-les-Ouates aus schloss das Stammzellenunternehmen Cryo-Save AG Verträge ab mit 250'000 Familien aus ganz Europa. Geregelt wurde darin die Aufarbeitung und Einlagerung für 25 Jahre von Blutstammzellen Neugeborener. Bis zu 4000 Franken Lagergebühren kassierte das Unternehmen für jede nach der Geburt eines Kindes ­abgelieferte Nabelschnurblutprobe.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen