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Pokerspiel mit dem Cash von Chrysler

Sergio Marchionne will die Reserven des US-Autobauers anzapfen, um Fiat zu sanieren. Doch die amerikanischen Gewerkschaften spielen nicht mit: Sie wollen über einen Börsengang mehr aus ihrem Anteil herausholen.

Für Sergio Marchionne spielt die Musik in den USA. Foto: Rebecca Cook (Reuters)
Für Sergio Marchionne spielt die Musik in den USA. Foto: Rebecca Cook (Reuters)

Der geplante Börsengang von Chrysler ist ein Pokerspiel zwischen der Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) und Sergio Marchionne. Der CEO von Mehrheitsaktionär Fiat will mit Chryslers Barmitteln von 12 Milliarden Dollar in erster Linie die italienische Marke Alfa Romeo wiederbeleben und zum Luxusaushängeschild des Konzerns machen. Doch UAW fürchtet, dass Marchionne dafür einen zu geringen Preis zahlt, und forciert deshalb den Börsengang. Der Kampf beweist, dass sich die von der US-Regierung erzwungene Sanierung auch für den kleinsten der drei amerikanischen Autohersteller ausgezahlt hat.

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