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Pöstler – nur noch ein Teilzeitjob

Die Gewerkschaften Transfair und Syndicom wollen möglichst viele 100-Prozent-Stellen für Briefträger retten. Sie sagen: Dazu brauche es den späteren Zustellschluss.

Ein Pöstler bei der Arbeit. Immer mehr Mitarbeiter des Dienstleisters arbeiten Teilzeit. (Symbolbild)
Ein Pöstler bei der Arbeit. Immer mehr Mitarbeiter des Dienstleisters arbeiten Teilzeit. (Symbolbild)
Walter Pfäffli

Die 13'500 Briefträgerinnen und Briefträger in der Schweiz haben immer weniger zu tun. Einerseits geht das Briefvolumen Jahr für Jahr um 1 bis 2 Prozent zurück. Andererseits nehmen Sortiermaschinen den Briefträgern mehr und mehr die Arbeit ab.

Früher musste der Pöstler die Postsäcke noch um 5 Uhr morgens beim Bahnhof abholen und die Briefe vor seiner Tour von Hand sortieren. Heutzutage wird die Post von Maschinen fein säuberlich sortiert in der Reihenfolge der Briefkästen. Im kommenden Jahr werden 55 Prozent aller adressierten Briefe maschinell sortiert.

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