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Pech und Pannen bei Moritz Suters Airline

Die Fluggesellschaft Hello kämpft mit Verspätungen und technischen Problemen. Auch der hohe Kerosinpreis macht ihr zu schaffen.

Zu schwer: Ein Hello-Boeing mit FCB-Spielern an Bord erhielt in Sarajevo keine Starterlaubnis.
Zu schwer: Ein Hello-Boeing mit FCB-Spielern an Bord erhielt in Sarajevo keine Starterlaubnis.
Keystone

Geduld und Sitzfleisch. Das mussten die FCB-Spieler öfters haben, wenn sie mit Hello an ein Auswärtsspiel flogen. Erst gestern fiel bei einem Flugzeug der Basler Fluggesellschaft das Triebwerk vor dem Start aus: Der FCB-Tross musste dreieinhalb Stunden warten, bis er von einem Ersatzflugzeug nach Lissabon gebracht wurde. Und vor einem Jahr mussten die Basler den Heimflug aus Wien wegen eines technischen Defekts mit der Swiss antreten. Auch nach einem Spiel in Sarajevo gabs Probleme: Die Hello-Boeing mit dem FCB an Bord erhielt keine Starterlaubnis, weil sie zu schwer war.

Moritz Suters Airline sorgt aber nicht nur wegen technischer Probleme für Negativschlagzeilen. Auch wirtschaftlich scheint es nicht rund zu laufen: Im August wurde bekannt, dass Hello und die isländische Billig-Airline Iceland Express ihre Zusammenarbeit beenden. Die Basler vermieteten den Isländern drei ihrer sechs Flieger – mit Besatzung und Technikern. Grund des Auseinandergehens: Icelandic Air wollte den von Hello geforderten Preis nicht zahlen.

Pannenserie: «Zufälle»

Hello-Chef Robert Somers dementiert gegenüber Redaktion Tamedia, dass die Fluggesellschaft angeschlagen sei: «Die technischen Probleme bei FCB-Flügen sind Zufälle. Das passiert anderen Airlines auch.» Der FC Basel habe schlicht Pech gehabt. Insgesamt hat Hello laut Somers nicht mehr Verspätungen als andere Fluggesellschaften.

Die wirtschaftlichen Aussichten machen ihm mehr Sorgen: «Im Moment läuft das Geschäft gut: Für die nächsten sechs Wochenende sind wir ausgebucht, und für nächstes Jahr laufen die Verhandlungen.» Sollte der Kerosinpreis jedoch weiter steigen, wirds eng: «Die Preise sind jetzt schon hoch. Ein weiterer Anstieg würde nicht ohne Spuren an uns vorbeigehen.» Entlassungen seien aber keine geplant.

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