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Orell Füssli mit erfreulicher Buchhandelssparte

Orell Füssli hat im vergangenen Jahr operativ zugelegt. Trotzdem ist das Unternehmen unter dem Strich in die roten Zahlen gerutscht.

Reinverlust von einer Million Franken: Kunden in einer Orell-Füssli-Filiale in Zürich.
Reinverlust von einer Million Franken: Kunden in einer Orell-Füssli-Filiale in Zürich.
Keystone

Die Zürcher Banknotendruck- und Buchhandelsgruppe verbuchte einen Reinverlust von 1 Millionen Franken. 2011 hatte der Konzern noch einen Mini-Gewinn von 200'000 Franken geschrieben. Vor Minderheitsbeteiligungen war das Ergebnis mit einem Gewinn von 800'000 Franken auch 2012 positiv, wie Orell Füssli heute bekanntgab.

Der Verlust von 1 Million Franken kam zustande, obschon der operative Gewinn (Ebit) von 2,4 Millionen Fr. auf 3,6 Millionen Fr. anstieg. Beim Umsatz verzeichnete das Unternehmen einen leichten Rückgang um 1 Prozent auf 284,9 Millionen Franken.

Deutlich unter den Erwartungen habe sich das Geschäft in der Sparte Sicherheitsdruck entwickelt, schrieb Orell Füssli. Das Ergebnis der Buchhandelssparte bezeichnete das Unternehmen dagegen als erfreulich. Dennoch will die Gruppe für 2012 keine Dividende entrichten.

Anfang März hatte Orell Füssli bekanntgegeben, sein Buchhandelsgeschäft mit der Konkurrentin Thalia zusammenzulegen. Damit wollen die beiden der Konkurrenz von Amazon und Google Paroli bieten. Allerdings muss die Wettbewerbskommission (Weko) der Zusammenlegung noch zustimmen.

SDA

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