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Offshore-Leaks: Der Weg zu Strafen ist lang

Die Namen von 130'000 Offshore-Anlegern sollen im Besitz der Medien sein. Ob diese die Daten zwecks Strafverfolgung herausgeben, ist ungewiss. Eine Schweizer Behörde hat aber bereits Interesse angemeldet.

Der georgische Premier Bidzina Ivanishvili besitzt laut dem «Guardian» eine via Panama installierte Offshore-Firma namens Bosherston Overseas Corp.
Der georgische Premier Bidzina Ivanishvili besitzt laut dem «Guardian» eine via Panama installierte Offshore-Firma namens Bosherston Overseas Corp.
Reuters
Der verstorbene Playboy Gunter Sachs soll Vermögen in Steueroasen versteckt haben. Es handle sich unter anderem um zwei Firmen und fünf Trusts auf den Cook-Inseln.
Der verstorbene Playboy Gunter Sachs soll Vermögen in Steueroasen versteckt haben. Es handle sich unter anderem um zwei Firmen und fünf Trusts auf den Cook-Inseln.
AFP
Die Dokumente zeigen auch, wie 2006 die Credit-Suisse-Tochter Clariden Leu Druck auf Trustnet ausübte, dass die Eigentümer völlig im Dunkeln bleiben müssten.
Die Dokumente zeigen auch, wie 2006 die Credit-Suisse-Tochter Clariden Leu Druck auf Trustnet ausübte, dass die Eigentümer völlig im Dunkeln bleiben müssten.
Keystone
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Die Zahlen sind enorm: 122'000 Gesellschaften, 170 Länder und 130'000 Anleger sollen vom sogenannten Offshore-Leaks betroffen sein. Namentlich bekannt wurden bisher aber nur einige wenige Steuerflüchtlinge, denn anders als Wikileaks haben die involvierten Medien die Daten nicht publik gemacht, sondern nur für Recherchen genutzt.

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