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«Mit dem Dialog erreichen wir viel mehr»

Ethos-Direktor Dominique Biedermann ist überzeugt, dass er die Unternehmen mit Gesprächen im Hinterzimmer eher von seinen Anliegen überzeugen kann als mit markigen Worten an der Generalversammlung.

Die Generalversammlungen in diesem Jahr brachten Ihnen zwar einige Erfolge. Dennoch reicht Ihr Widerstand fast nie aus, um sich bei einer Abstimmung auch durchsetzen zu können. Immerhin viermal kam ein Verwaltungsratsantrag nicht durch. Bei Swiss Prime Site und Temenos sprachen sich die Aktionäre gegen eine bedingte Kapitalerhöhung aus. In beiden Fällen scheiterten die Unternehmen am Zweidrittelmehr, das für eine bedingte Kapitalerhöhung nötig ist. Bei Weatherford stimmten die Aktionäre zum ersten Mal in der Schweiz gegen die Lohnpolitik, und bei Transocean verweigerten die Aktionäre dem Verwaltungsrat die Entlastung.

Dennoch können Sie sich in den meisten Fällen nicht durchsetzen. Wir sehen das anders. Wenn nur schon 10 oder 20 Prozent der Aktionäre mit uns stimmen, was wir mehrmals erreicht haben, so ist das ein hervorragendes Resultat. Dies ist jedes Mal ein sehr gewichtiges Signal an die Adresse des Verwaltungsrats.

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