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Migros informiert bei Diebstahl-Verdacht nicht

Wer beim Selfscanning nicht alle Produkte bezahlt, wird erfasst. Zwei Beispiele und wie man erfährt, ob man betroffen ist.

Wer Waren selber erfasst und dabei etwas vergisst, wird womöglich häufiger kontrolliert. Foto: Urs Jaudas
Wer Waren selber erfasst und dabei etwas vergisst, wird womöglich häufiger kontrolliert. Foto: Urs Jaudas

Früher bekam ein Jugendlicher einige laute Worte zu hören, wenn er beim ersten Ladendiebstahl erwischt wurde. Solche Verwarnungen gibt es heute in Zeiten von Selfscanning und Videoüberwachung seltener. Stattdessen werden Ladendiebe oder verdächtige Kunden öfter erfasst, ohne dass sie davon wissen. Im Wiederholungsfall drohen dann aber harte Konsequenzen. Zudem werden entsprechend registrierte Kunden häufiger und gründlicher kontrolliert als andere. Dies zeigt das Beispiel einer Studentin, die vor rund zwei ­Wochen Einkäufe für sich persönlich und ihre Wohngemeinschaft in einer St. Galler Migros-Filiale separat abrechnete. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass sie fälschlicherweise verdächtigt wurde.

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