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Migros Aare zahlt etwas mehr Lohn – aber keine Prämien

Die Migros Aare, die grösste der zehn Genossenschaften des Grossverteilers, stellt im kommenden Jahr 0,5 Prozent der Bruttolohnsumme für Lohnerhöhungen zur Verfügung.

Die Migros Aare zahlt keine Erfolgsprämie aus.
Die Migros Aare zahlt keine Erfolgsprämie aus.
Markus Hubacher

Das entspricht 2,26 Millionen Franken. Hingegen wird auf die Auszahlung einer Erfolgsprämie verzichtet. Die Verantwortlichen der Migros Aare rechnen nämlich damit, dass dieses Jahr die Umsatz- und Gewinnziele «mit grosser Wahrscheinlichkeit» nicht erreicht würden, wie aus einem am Mittwoch den Medien zur Verfügung gestellten Informationsschreiben an die Migros-Mitarbeiter hervorgeht.

Die aktuelle Wirtschaftslage, Preissenkungen, Einkaufstourismus in Euro-Ländern und verschärfte Konkurrenz sorgten gemäss den Migros- Verantwortlichen für harte Rahmenbedingungen. Statt einer Erfolgsprämie sollen die Mitarbeitenden exklusiv von bestimmten Migros-Angeboten profitieren können. Zudem erhalten sie Rabatt auf Konsumationen in den Migros-Restaurants.

2,26 Millionen Franken für Lohnerhöhungen verteilt

Die 2,26 Millionen Franken für Lohnerhöhungen werden individuell nach Funktion und Leistung verteilt. Ein Teil der zur Verfügung gestellten Summe wird für strukturelle Anpassungen für Mitarbeitende mit ausgewiesenem Nachholbedarf verwendet.

Die Migros Aare ist in den Kantonen Aargau, Bern und Solothurn tätig.

SDA/adk

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