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Migros Aare handelt sich für Entlassungen viel Kritik ein

Die Migros Aare baut 300 Stellen ab. Für Kritiker verrät die Genossenschaft ihre sozialen Werte, für andere sind die Konsumenten mitschuldig.

Der bislang härteste Einschnitt: Rund 300 Stellen sollen bei der Migros innerhalb von zwei Jahren wegfallen.

Der bislang härteste Einschnitt: Rund 300 Stellen sollen bei der Migros innerhalb von zwei Jahren wegfallen.

(Bild: Beat Mathys)

Julian Witschi

Der orange Riese wankt. Seit bei der Migros Fabrice Zumbrunnen Chef des Genossenschaftsbunds geworden ist, folgt ein Stellenabbau dem anderen. Im Sommer 2018 kündigte Zumbrunnen an, in der Zentrale in Zürich 290 Arbeitsplätze zu streichen.

Im vergangenen Juni stellte er die Globus-Warenhäuser und die Möbelkette Interio zum Verkauf. Die Migros Ostschweiz strich 90 Arbeitsplätze in der Zentrale, die Migros Zürich 39 Vollzeit­stellen.

Am Dienstag folgte die Migros Aare mit dem bislang härtesten Einschnitt. Rund 300 Stellen sollen innerhalb von zwei Jahren wegfallen. 20 Angestellte in der Zentrale in Schöhnbühl erhielten bereits die Kündigung. Die Gewerkschaft Unia kritisierte die Migros Aare scharf und forderte Geschäftsleiter Anton Gäumann auf, auf Entlassungen zu verzichten.

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