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Microsoft zeigt sich krisenresistent

Der Softwareriese hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal leicht gesteigert und beim Umsatz deutlich zugelegt. Die Onlinesparte bleibt das Sorgenkind.

Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wuchs der Gewinn im Zeitraum zwischen Juli und September um 2 Prozent auf 4,37 Milliarden Dollar. Der Umsatz legte um 9 Prozent auf 15,1 Milliarden Dollar zu. Damit übertraf Microsoft die Erwartungen der Wallstreet.

Der Ausblick auf das aktuelle Quartal war zwar schwächer als erwartet, doch der Aktienkurs legte zu. Offenbar rechneten Investoren mit einer schlimmeren Prognose.

Microsoft verzeichnete einen Einbruch gegen Ende des Quartals und führte dies auf kleinere und mittlere Unternehmen zurück. Sie seien von der Kreditkrise stärker betroffen und träfen ihre Entscheidungen kurzfristig, sagte Finanzvorstand Chris Liddell in einem Interview.

Besonders gut lief das Geschäft bei langfristigen Verträgen mit Firmenkunden, wo es einen 20-prozentigen Zuwachs gab. Davon profitierten die Sparten, die Software für Server sowie die Büroanwendung Office verkaufen. Dagegen sank der Gewinn beim Betriebssystem Windows um 4 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Microsoft führte die auf höhere Werbekosten zurück. So wurde neulich eine grosse Kampagne für das Produkt aufgelegt.

Ein Verlustbringer ist nach wie vor die Onlinesparte: Der Konzern verlor in dem Bereich 480 Millionen Dollar und damit deutlich mehr als vor einem Jahr, als das Minus nur 270 Millionen betrug.

AP/mbr

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