Microsoft erfüllt hohe Erwartungen nicht

Trotz eines Gewinns von vier Milliarden Dollar im ersten Quartal verlor die Aktie des Softwarekonzens nachbörslich massiv.

Ein Renner bei den Konsumenten: Windows 7.

Ein Renner bei den Konsumenten: Windows 7.

(Bild: Keystone)

Das neue Betriebssystem Windows 7 und anziehende Computerkäufe von Unternehmen haben Microsoft zwar mehr Umsatz und Gewinn im vergangenen Quartal beschert. Die Anleger zeigten sich aber dennoch enttäuscht von den Zahlen des Softwareriesen aus Redmond im US-Staat Washington. Die Aktie verlor in den USA nachbörslich 3,4 Prozent und notierte an der Börse in Frankfurt am Main am Freitag gut 2,5 Prozent schwächer.

Microsoft verbuchte in seinem dritten Geschäftsquartal von Januar bis März einen Gewinn von 4 Milliarden Dollar (3 Milliarden Euro). Das entspricht einem Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg insgesamt um 6 Prozent auf 14,5 Milliarden Dollar.

1,7 Milliarden Dollar Umsatz mit Xbox und Windows-Mobile

Die für Windows zuständige Abteilung erzielte ein Umsatzplus von 28 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar. Dabei stieg der Absatz an Privatkunden um 35 Prozent, während die profitableren Firmenlizenzen nur um 15 Prozent zulegten. Finanzchef Peter Klein sagte, möglicherweise hätten die Unternehmen zwar begonnen, alternde Computer und Software zu ersetzen. Es sei aber noch früh in diesem Prozess und der Geschäftsbereich immer noch «herausfordernd».

Dagegen fiel der Umsatz im Bereich Businesssoftware, zu dem unter anderem das Büropaket Office gehört, um 6 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. Die Einführung einer neuen Version von Office steht unmittelbar bevor. Der Unterhaltungssektor mit der Spielekonsole Xbox und Windows-Mobile gewann 2 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar.

cpm/ddp

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt