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Meyer Burger baut in Thun 60 Stellen ab

Der Solarindustriezulieferer Meyer Burger will seine Ressourcen bündeln und plant einen Abbau von 15 Prozent des weltweiten Personalbestands. Betroffen ist auch der Standort Thun.

Der Hauptsitz der Meyer Burger AG in Thun.
Der Hauptsitz der Meyer Burger AG in Thun.
Markus Hubacher

Meyer Burger verdiente nicht einmal mehr halb so viel wie 2010, als unter dem Strich 97,9 Millionen Fr. übrig blieben. Wegen des Abschreibers sank auch der operative Gewinn (Ebit) um 8,8 Prozent auf 116,7 Millionen Franken. Beim Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) und beim Umsatz erreichte Meyer Burger nach eigenen Angaben die Zielsetzung.

Ressourcen bündeln

So stieg – insbesondere wegen der Übernahme von Roth & Rau – das Ebitda um beinahe 50 Prozent auf 278,4 Millionen Franken, wie Meyer Burger am Donnerstag mitteilte. Der Nettoumsatz stieg in einem ähnlichen Ausmass auf 1,32 Milliarden Franken, wie bereits im Februar bekannt wurde.

Trotz guten Auftragsbestands ist Meyer Burger angesichts der angespannten Lage in der Solarindustrie zurückhaltend, was die Prognosen fürs laufende Jahr angeht. Die Unsicherheiten darüber, wann Solarzellenhersteller ihre Investitionen auslösen werden, blieben bestehen.

Stellenabbau auch in Thun

Meyer Burger hat deshalb vor, seine Ressourcen zu bündeln, wie es in der Mitteilung weiter hiess. So plant Meyer Burger einen Abbau von 15 Prozent des weltweiten Personalbestands von 2500 Mitarbeitenden. Wo wie viele Arbeitsplätze gestrichen werden, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.

In Thun wird der Solarindustriezulieferer aufgrund der schwierigen Marktsituation rund 60 Stellen abbauen, wie der Chef von Meyer Burger, Peter Pauli, am Donnerstagvormittag im Rahmen der Bilanzmedienkonferenz erläuterte. Weltweit werden rund 450 Stellen abgebaut. Dieser Schritt sei nötig, damit Meyer Burger, die derzeitige Krise im Solarmarkt gut überstehen könne.

SDA/mas, nb

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