Zum Hauptinhalt springen

Mercedes bremst die Händler aus

Der deutsche Autohersteller hat die Zielvereinbarungen für die Verkäufe von Neuwagen deutlich erhöht. Das bedeutet für die Händler spürbare Lohneinbussen. Entsprechend gross ist ihr Unmut.

Stern mit Anziehungskraft: Gut besuchter Mercedes-Stand am Genfer Autosalon 2014. Foto: Martial Trezzini (Keystone)
Stern mit Anziehungskraft: Gut besuchter Mercedes-Stand am Genfer Autosalon 2014. Foto: Martial Trezzini (Keystone)

Die Stimmung unter den Schweizer Mercedes-Händlern ist angespannt. Der Grund: Der deutsche Autokonzern will seine Markenvertreter mit neuen Zielvorgaben bei den Neuwagenverkäufen anspornen. Wer die Ziele nicht erfüllt, erhält keinen Bonus. Und dieser Bonus ist mehr als nur ein netter Zustupf.

«In der Öffentlichkeit ist immer noch das Bild verankert, wir würden bei den Neuwagen 20 Prozent verdienen.» Faktisch sei es etwa die Hälfte, sagt ein Händler. Die Bonuszahlungen können bis zu 3 Prozent zusätzliche Umsatzrendite ausmachen, wie mehrere Händler im Gespräch mit Redaktion Tamedia erzählen. Entsprechend heisst es, dass die zusätzlichen Renditeprozente für einige Händler existenziell seien.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.